Gemeinsam für eine bessere Talentidentifikation: die EHSM an der International Conference des INSEP in Paris
Wie entdecken wir die nächsten Schweizer Sportstars? Die Auswahl und Förderung von Talenten ist ein zentrales Thema im Spitzensport. An einer internationalen Konferenz des INSEP in Paris konnten Mirjam Hintermann und Michael Romann ihre Forschung dazu einem Fachpublikum vorstellen.
Das INSEP (Institut National du Sport, de l’Expertise et de la Performance) ist das nationale Leistungszentrum Frankreichs. Es vereint Spitzensportförderung, Ausbildung, Forschung und angewandte Sportwissenschaft unter einem Dach. Ende November trafen sich Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern zu einer internationalen Fachkonferenz in Paris, um sich über die Identifikation von Talenten im Leistungs- und Nachwuchssport auszutauschen.
Auch die EHSM war mit Mirjam Hintermann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Trainingswissenschaft) und Michael Romann (Leiter Trainingswissenschaft) vertreten. Sie wurden eingeladen, ihre aktuelle Forschung zu präsentieren. In ihrem Vortrag stellten sie das Konzept der «Smart Competitions» im Nachwuchsleistungssport vor – «intelligente» Wettkampfformate, die Kinder auf eine Weise fördern, die ihrem Entwicklungsstand entspricht. Zudem präsentierten sie alters-, reife- und geschlechtsspezifische Leistungsentwicklungskurven (Perzentilkurven). Diese Forschung zeigt, wie Trainerinnen und Trainer diese Referenzwerte nutzen können – sowohl zur individuellen Talententwicklung als auch für die Teamförderung.
Die Konferenz bot eine wertvolle Gelegenheit, die neusten Erkenntnisse aus der Forschung der EHSM mit internationalen Fachleuten zu diskutieren. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie andere Länder Talente auswählen, fördern und strukturell unterstützen. Die gewonnenen Einblicke helfen der EHSM dabei, die Talentidentifikation künftig noch besser zu verstehen und weiterzuentwickeln.
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