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Prüfungen

Swiss Olympic und swiss coach bilden gemeinsam die Trägerschaft der Berufsprüfungen Trainerin/Trainer Leistungssport und der höheren Fachprüfung Trainerin/Trainer Spitzensport. Die Trainerbildung Schweiz führt im Auftrag der Trägerschaft die Berufsprüfungen in Magglingen durch. 

Mehr Informationen zu den beiden Prüfungsstufen und den Prüfungsordnungen gibt's hier:

Berufsprüfung nach der Prüfungsordnung 2017

Höhere Fachprüfung nach Prüfungsordnung 2019

 

Der Bund übernimmt 50 Prozent der Kursgebühren 

Good News für alle, die sich mit einem Kurs auf eine eidgenössische Prüfung vorbereiten: Neu beteiligt sich der Bund mit 50 Prozent an den anfallenden Kursgebühren. Wer eine Berufsprüfung oder höhere Fachprüfung absolviert, kann mit maximal CHF 4'500 an Subventionen rechnen. Der Anspruch besteht unabhängig vom Prüfungserfolg. Über die Voraussetzungen und den Antragsprozess informiert die Website des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI. Die neue Regelung gilt seit Januar 2018.  

Mehr Informationen zu den Bundesbeiträgen finden Sie auf der Website des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation SBFI.

Mitteilung der Prüfungskommission

Die Prüfungskommission hat entschieden, dass ab 2023 die höheren Fachprüfungen (HFP) sowie die Spezialisierungen jeweils einmal pro Jahr angeboten werden; die HFP werden jeweils für den Mai und die Spezialisierungen für den November ausgeschrieben. Die Berufsprüfungen (BP) werden wie bisher zweimal pro Jahr angeboten (Mai und November). Für die BP und HFP vom Mai gilt neu jeweils der 31. Dezember (im Vorjahr) als Anmeldeschluss und für die BP vom November gilt neu jeweils der 30. Juni als Anmeldeschluss.

Wichtig!

Neu: Der Anmeldeprozess zu den eidgenössischen Prüfungen im Mai läuft jeweils bis Ende Dezember und zu den eidgenössischen Prüfungen im November bis Ende Juni.

Anmeldung

FAQ Prüfungen

Es sind grundsätzlich keine Kurse vorgeschrieben. Der/die Kandidat/in entscheidet selber sowie in Absprache mit seinem/ihrem nationalen Sportverband resp. seinem/ihrem Coach Developer, welche Kurse er/sie als Vorbereitung auf die eidgenössischen Prüfungen besuchen möchte bzw. für eine adäquate Prüfungsvorbereitung besucht werden sollen.

Ja, das ist möglich. Zur Prüfungsvorbereitung werden keine Kurse vorgeschrieben. Es liegt in der Verantwortung der Trainerinnen und Trainer sowie des nationalen Sportverbandes bzw. des jeweiligen Coach Developers, die Ausbildung zu planen.

Der Coach Developer bzw. Fachspezialist des nationalen Sportverbandes ist im Vorfeld der Berufsprüfung bei der Beurteilung der Praxisbefähigung und der Begleitung der Projektarbeit involviert. Zudem ist er während der Prüfung an Teil 1 (Beurteilung der Projektarbeit), Teil 2 (Präsentation und Befragung zur Projektarbeit) und Teil 4 (Erstellung der sportartspezifischen Fallstudien) beteiligt.

Bei der Befragung zur Projektarbeit (Teil 2 der Berufsprüfung) und den Fallstudien (Teil 4 der Berufsprüfung) werden sportartspezifische Fragen gestellt.

Die Berufsprüfung kann ein Bestandteil einer nationalen Sportverbandsprüfung sein.

Da der/die Trainer/in nicht weiss, welche Fragen in der Prüfung gestellt werden, muss er/sie sich auf alle Fragen und Fachbereiche vorbereiten.

Trainer/innen, welche die Zulassungsbedingungen für die Prüfung nicht erfüllen, haben grundsätzlich die Möglichkeit, bei der Prüfungskommission (PK) vor der Anmeldung zur Prüfung einen schriftlichen Antrag zu stellen. Die PK entscheidet gemäss Prüfungsordnung abschliessend über die Zulassung. Nationale Sportverbände aus Nicht-J+S-Sportarten reichen zudem ihre Ausbildungskonzeption der PK ein, welche darüber entscheidet, ob dadurch eine genügende resp. vergleichbare Qualifikation gemäss Prüfungsordnung erreicht werden kann.

Die Kandidierenden müssen mindestens 800 Stunden (BP) respektive 1'600 Stunden (HFP) aktive Trainertätigkeit mit Kaderathleten (Swiss Olympic Card Holders) im Nachwuchs- oder Elitebereich ausweisen können. Unter einer beruflichen Tätigkeit als Sporttrainer/in wird verstanden, dass die betreffende Person im Auftrag oder als Angestellte/r eines Sportverbandes, Vereines oder von Athleten/Athletinnen/Teams die Aufgabe eines/einer Sporttrainers/Sporttrainerin ausübt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Tätigkeit ein Anstellungsverhältnis, ein Mandatsverhältnis oder eine ehrenamtliche Aufgabe zugrunde liegt.

Für die J+S-Anerkennung ist alle zwei Jahre eine Weiterbildungspflicht zu erfüllen. Die eidgenössischen Berufstitel laufen grundsätzlich nicht ab.

Der Praktikumsbericht wird im Rahmen der Projektarbeit vom Coach Developer sowie mindestens einem weiteren Prüfungsexperten mittels Bewertungsraster bewertet, welcher aus den Kriterien gemäss der Wegleitung zur Berufsprüfung (Ziffer 5.3) besteht.

Die Rahmenbedingungen sind in der Wegleitung zur Berufsprüfung festgehalten (Ziffer 3.3.5). Der nationale Sportverband entscheidet anhand eines Antrages des/der Kandierenden, ob die Anforderungen (Niveau, Form) erfüllt sind.

Sofern mit der Verfassung der Projektarbeit noch nach den alten Richtlinien begonnen wurde, kann diesbezüglich mit der Prüfungsanmeldung ein Antrag an die Prüfungskommission bezüglich «Erstellung der Projektarbeit nach den alten Richtlinien» eingereicht werden. Der neue Fragenkatalog hingegen gilt ab Mai 2022 für alle BP-Kandidierenden gemäss Webseite der Trainerbildung Schweiz.


Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen EHSM Trainerbildung Schweiz
Hauptstrasse 247
2532 Magglingen
Tel.
+41 58 483 91 37

E-Mail


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